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17.11.2017 | News FGH | Zurück

Smartes Hören – was Hörgeräte heute leisten

FGH, 2017 – Sichere Orientierung in der betriebsamen Bahnhofshalle durch Übertragung der aktuellen Lautsprecheransagen über das Hörgerät direkt und verständlich ins Ohr und stets auf dem Laufenden mit akustischen Hinweisen zum Status der Wäsche in der Waschmaschine auf dem gleichen Weg – der Hörgerätemarkt zeichnet sich durch eine hohe Innovationskraft aus und setzt gezielt neueste Technologien zum Nutzen der Hörsystemträger ein. Der aktuelle Trend: Vernetzung der Hörsysteme mit zahlreichen anderen Geräten, moderne Akkutechnologie, Fernwartung und eine neue Technik, welche die Übertragung der eigenen Stimme für Hörgeräteträger natürlicher klingen lässt – diese und viele weitere Neuerungen wurden vom 18. bis 20.10.2017 auf dem internationalen EUHA Kongress, der Fachmesse für Hörakustiker, in Nürnberg vorgestellt.

„Smart Hearing“ bezeichnet die Möglichkeiten, Hörsysteme direkt und ohne Zubehör mit verschiedenen technischen Geräten, allen voran Smartphone und Tablet zu verbinden. Auf diese Weise lassen sich die Hörgeräte komfortabel mit der entsprechenden App steuern und auf die jeweilige akustische Umgebung anpassen. Durch diese technischen Möglichkeiten bewegen sich Hörsystemträger auch in schwierigen Hörsituationen sicher und komfortabel. Auch werden via Audiostreaming Telefongespräche, Musik oder TV direkt in beide Hörhilfen übertragen. Erste Hörgeräte-Hersteller ermöglichen in ihrer App auch die Videotelefonie zwischen Kunde und Akustiker, sodass Hörsystemträger, denen das Telefonieren schwerfällt, zusätzlich das Mundbild ihres Ansprechpartners vor Augen haben.

Dank der neuen Technologien wird jetzt auch die Fernwartung von Hörgeräten und somit das Ändern der Einstellung der Hörsysteme möglich, ohne dass der Hörgeräteträger zum Akustiker gehen muss: Kunden können jederzeit, auch außerhalb der Öffnungszeiten oder im Urlaub, ihren Hörakustiker kontaktieren und Änderungswünsche in der Hörsystemeinstellung mitteilen. Der Experte setzt diese Änderungen in seinem Geschäft um und sendet sie an den Kunden, der dann entscheidet, ob und wann er diese Änderungen in seine Hörgeräte einspielt.

Die Möglichkeiten des „Smart Hearing“ erleichtern den Alltag in vielen Bereichen. Aber außer diesen verschiedenen technischen Nutzungen steht in erster Linie das gute Hören im Vordergrund. Die Hörsystemtechnologien haben in den letzten Jahren das Hören und ganz besonders das Verstehen in akustisch schwierigen Situationen perfektioniert. Somit werden durch das verbesserte Sprachverstehen auch wieder die Leistungsfähigkeit und die Konzentration während des gesamten Tages wiederhergestellt und die räumliche Orientierung gewährleistet. Hörgeräte schaffen für ihre Nutzer die Möglichkeit, sich wieder an Gesprächen zu beteiligen und aktiv im Leben zu stehen und sichern damit die Lebensqualität.

Auch die Fördergemeinschaft Gutes Hören und ihre Partnerakustiker sind alljährlich auf dem EUHA Kongress vertreten. Der fachliche Austausch, die Information über neueste Entwicklungen und Trends bei der Hörgeräteversorgung sind die Voraussetzung dafür, dass die FGH Partner stets über die aktuellen Hörtechnologien verfügen und ihre Kunden bestmöglich und zeitgemäß beraten und versorgen.

Die Vorteile der Technik sind aber immer nur eine Seite, gutes Hören muss jeder selbst testen und erleben. Die rund 1500 FGH Partnerakustiker bieten das gesamte Leistungsspektrum vom kostenlosen Hörtest über Auswahl, Anpassung und Programmierung geeigneter Hörgeräte bis hin zur mehrjährigen Nachbetreuung an. Die FGH Partner sind zu erkennen am Ohrbogen mit dem Punkt. Einen Fachbetrieb in der Nähe findet man unter www.fgh-info.de

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