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25.02.2022 | News biha | Zurück

Welttag des Hörens: Wie Hörakustiker für mehr Lebensqualität sorgen

"WIR geHÖREN ZU dir" lautet das diesjährige Motto des Welttags des Hörens am 3. März 2022. An diesem Tag machen Experten für Hörgesundheit auf die große Bedeutung von gutem Hören für die Wahrung von Lebensqualität aufmerksam. "Ein Hörverlust setzt zumeist schleichend ein. Oft wird er von Betroffenen selbst nicht sofort erkannt oder akzeptiert. In Deutschland wird dadurch ein Hörverlust durchschnittlich zehn Jahre zu spät behandelt", sagt Marianne Frickel, Präsidentin der Bundesinnung der Hörakustiker (biha). Das kann Konsequenzen haben: Wenn die Hörminderung voranschreitet, verschlechtert sich das Hörverstehen und Gespräche werden anstrengender. Die Freude an Unterhaltungen und Aktivitäten mit anderen nimmt ab. Doch so weit muss es nicht kommen. "Wer regelmäßig sein Gehör überprüfen lässt, kann rechtzeitig vorbeugen. Gutes Hören trägt maßgeblich zu einer hohen Lebensqualität bei", so Frickel. Ein meist kostenloser Hörtest beim Hörakustiker bietet schnell Klarheit, ob eine Hörminderung vorliegt und wie diese bestmöglich versorgt werden kann.

Ein offenes Ohr für Menschen jeden Alters

Hörakustiker sind systemrelevante Experten für alle Fragen rund ums Hören. Von Altersschwerhörigkeit über Kinderversorgung bis hin zu Hörimplantaten - als hochqualifizierte Fachleute haben sie für Menschen mit Hörproblemen jeden Alters passende Lösungen. Denn jeder Hörverlust ist individuell und erfordert eine an persönliche Bedürfnisse angepasste Hörsystemversorgung. Über verschiedene Messverfahren muss zunächst die Art und Schwere der Hörschädigung ermittelt werden, bevor ein Hörsystem ausgewählt und die digitale Technik passend eingestellt wird. Auch um die Nachsorge kümmern sich Hörakustiker.

Hörsystemversorgung auf hohem Niveau durch hochqualifizierte Fachkräfte

Für die bestmögliche Anpassung von modernen Hörsystemen ist Fachwissen und Fingerspitzengefühl gefragt. Der Campus Hörakustik in Lübeck sorgt als zentrale Ausbildungsstätte des Hörakustiker-Handwerks in Deutschland für ein bundeseinheitlich hohes Ausbildungsniveau. Nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss ist das Ablegen der Meisterprüfung und die Spezialisierung durch Fortbildungen auf die Kinderversorgung (Pädakustik) oder auf die Versorgung mit Hörimplantaten wie Cochlea-Implantaten (CI) an der Akademie für Hörakustik in Lübeck möglich.

In Deutschland gibt es rund 15.000 Hörakustiker, die eine bundesweit flächendeckende, wohnortnahe Hörsystemversorgung sicherstellen. Über einen Hörakustiker, Pädakustiker oder CI-Akustiker in der Nähe informiert die Website: www.hoerakustiker-suche.de.

Hintergrund zum Hörakustiker-Handwerk
In Deutschland gibt es etwa 5,4 Millionen Menschen mit einer indizierten Schwerhörigkeit. Schwerhörigkeit zählt zu den zehn häufigsten gesundheitlichen Problemen. Mit über 7000 Hörakustiker-Betrieben und ca. 15.000 Hörakustikern versorgt das Hörakustiker-Handwerk bereits ca. 3,7 Millionen Menschen in Deutschland mit modernsten Hörsystemen. Die Bundesinnung der Hörakustiker (biha) KdöR vertritt die Interessen der Hörakustiker in Deutschland.

Die Versorgungsqualität im Bereich von Hörsystemen ist in Deutschland sehr gut, das bestätigt die größte jemals von gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) durchgeführte Versichertenbefragung zur Hörsystemversorgung in Deutschland. Rund 90 Prozent der Versicherten waren "sehr zufrieden" oder "zufrieden" mit der individuellen Versorgungssituation. Und das unabhängig davon, ob der Versicherte eine mehrkostenfreie Versorgung gewählt oder eine private Zuzahlung geleistet hat.

Neben der Erstversorgung des Kunden ist der Hörakustiker auch für die begleitende Feinanpassung mit wiederholten Überprüfungen und Nachstellungen der Hörsystemfunktionen u.v.m. zuständig. Er berät zu Gehörschutz, Tinnitus und allem rund ums Hören.

Pressekontakt:
Bundesinnung der Hörakustiker KdöR (biha)
Wallstraße 5, 55122 Mainz
Michael Skwarciak
Tel.: 06131 96560-32
Mail: skwarciak@biha.de
www.biha.de